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Ist Ihr Unternehmen bereit für den Einsatz von künstlicher Intelligenz?

Ist Ihr Unternehmen reif für KI?

Für viele Unternehmen klingt der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) nach viel Aufwand und hohen Kosten. Und diese Fragezeichen werden oft von den Medien, Forschungsinstituten, “KI-Experten” und vor allem Agenturen verstärkt.

Doch das muss nicht sein. Die Forschung und Technologie ist inzwischen so weit, dass auch Nicht-Experten künstliche Intelligenz einsetzen können, um aus Daten Mehrwert zu schaffen. Was sind also die gängigsten Argumente gegen einen Start in eine datenbasierte Zukunft?

Wir haben zu viele Projekte und keine Zeit

Einer der häufigsten Gründe ist die allgegenwärtige Herausforderung der Kapazität. Jeder Mitarbeiter ist ausgelastet, das operative Geschäft überrennt einen, Probleme überall. Wie soll man sich in diesem Zustand noch mit experimentellen, strategischen Themen mit ungewissen Ausgang beschäftigen?

Zum Einen sehen wir in dieser Argumentation die Gefahr, dass man sich als Unternehmen selbst disqualifiziert. Wer heute nicht versucht am Zahn der Zeit zu bleiben, weil einem die Zeit fehlt, wird morgen von denen überholt sein, die sich die Zeit nehmen.

Ganz konkret heisst das, dass vor allem große Unternehmen ihren Vorsprung und ihre Stellung immer weiter ausbauen werden, weil sie KI-basierte Produkte ausprobieren und iterieren, um Mehrwert zu schaffen. Und dieser Mehrwert katapultiert sie sprungweise nach vorne. Und die anderen Unternehmen? Bleiben zurück.

Das Argument gegen “Keine Zeit” ist, dass sich künstliche Intelligenz und deren Anwendungshürden in den letzten 10 Jahren massiv verändert haben. KI ist zugänglich geworden! Erste Gehversuche mit Daten bedeuten keine 50.000€ und 6 Monate Laufzeit mehr, sondern können via Self-Service KI-Produkte für wenige Euro innerhalb von Minuten umgesetzt werden.

In Summe sehen wir es als absolut notwendig, schnell und einfach erste Erfahrungen zu sammeln, um nicht abgehängt zu werden. Und dies ist einfach möglich – also auch ohne großes Projekt oder Kapazitäten. Im zweiten Schritt dann mit dieser Erfahrung iterieren und besser werden.

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Wir haben keine Experten für KI

Arbeitnehmer im Bereich künstliche Intelligenz sind hart umkämpft. Es ist schwierig jemand zu finden, der sich mit KI auskennt, diese effektiv anwenden kann und dabei den Wert für das Unternehmen versteht. Sehr hohe Gehälter und eine Überhitzung des Markts sind die Folge. Wie soll ein Unternehmen damit umgehen?

Gar nicht. Die ersten Schritte mit KI müssen nicht immer von internen Ressourcen abgedeckt werden. Es ist vollkommen normal dabei externe Dienstleister oder Produkte einzusetzen. Schafft man es dadurch den Wert zu identifizieren und umzusetzen, kann der nächste Schritt folgen: Der Aufbau einer internen Einheit. Aber zum Start ist dies nicht nötig.

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Wir haben nicht genügend Daten für KI

Noch immer hält sich der Irrglaube, dass für den Einsatz von KI massive Datenmengen (“Big Data”) notwendig sind. Das ist nicht der Fall! Zum einen betitelt Big Data nicht nur eine hohe Anzahl an Daten, sondern auch verschiedene Datentypen oder sich schnell ändernde Daten. Zum Anderen kann mittels KI auch aus “Small Data” Mehrwert geschaffen werden. 

So ziemlich jeder Kundenstamm, jede Vertriebseinheit und definitiv jedes Warenwirtschaftssystem beinhaltet genug Daten, um daraus Muster und Erkenntnisse abzuleiten. Ob diese 0.2% genauer sind ist dabei oft hinfällig: Im ersten Schritt geht es darum zu verstehen, ob sich das generierte Wissen im Unternehmen einsetzen lässt. Und dazu genügen auch wenige Daten in Kombination mit Self-Service KI-Produkte. Optimiert werden kann später.

Wir wissen nicht, welchen Wert KI schaffen kann

Was wir immer wieder in der Praxis erleben ist, dass viele Unternehmen nicht sehen, welchen Wert KI direkt schaffen kann. Es gibt eine unsichtbare Wand zwischen “KI ist toll!” und “Das kann KI tun, um diesen Wert zu schaffen”. 

Diese Wand kann eingerissen werden. Entweder wieder durch externe Hilfe, noch besser aber durch internes Verständnis. Indem man im Unternehmen verständlich macht, was künstliche Intelligenz kann – und was nicht! – kann man die nächsten Schritte unternehmen, diese Fähigkeit auszubauen.

Neben der Akquise von Experten, Webinaren und “Projekten” gibt es noch eine einfache Lösung: Sich inspirieren lassen. Wir haben in vielen Branchen und Abteilungen die Top Anwendungsfälle für Künstliche Intelligenz zusammen getragen, um einen Überblick zu schaffen, wie KI realistisch Wert stiftet und was Science Fiction bleibt.

Wer also nicht weiß, welchen Wert künstliche Intelligenz und Daten im eigenen Unternehmen haben kann, dem empfehlen wir unseren Blog oder sich durch unser Produkt-Portfolio zu arbeiten. Kein Aufwand, aber eine stete Quelle von Inspiration.

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Oder, direkt deinen perfekten Anwendungsfall mit unserem KI-Produkt-Finder identifizieren:

Wie wird man bereit für den Einsatz von KI?

Zusammengefasst sei gesagt, dass wir nur einen Weg sehen, wie ein Unternehmen bereit wird, künstliche Intelligenz einzusetzen: Indem es tut.

Egal wie groß das Projekt ist, egal ob Self-Service KI oder eine Agentur; nur wer sich inspirieren lässt, erste Erfahrungen sammelt und nach und nach das Wissen aufbaut, ist im Stande Schritt zu halten. 

Datenbasiertes Arbeiten, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz sind Bereiche, die unsere Zukunft dominieren werden. Lassen Sie sich nicht dominieren, sondern dominieren Sie mit. Indem sie heute noch mit dem Einsatz von KI starten:

Kilian